Das KRAFT-Framework: Ihr Baukasten für gute Prompts
Damit Sie die fünf goldenen Regeln nicht jedes Mal einzeln im Kopf durchgehen müssen, gibt es ein einfaches Framework: KRAFT. Fünf Buchstaben, die Sie sich merken können, und die jeden Prompt sofort besser machen. Sie müssen nicht immer alle fünf verwenden. Für einfache Fragen reicht Aufgabe + Format. Für komplexe Aufgaben lohnen sich alle fünf.
Das KRAFT-Framework: Ihr Baukasten für gute Prompts
| Bedeutung | Frage an sich selbst | |
|---|---|---|
| K | Kontext | Was ist die Hintergrundsituation? |
| R | Rolle | Wer soll die KI sein? |
| A | Aufgabe | Was genau soll die KI tun? |
| F | Format | Wie soll die Antwort aussehen? |
| T | Ton | Wie soll es klingen? |
KRAFT in der Praxis
Schreib mir einen LinkedIn-Post.
Kontext: Unser SaaS-Startup (30 Mitarbeiter) hat gerade eine neue Funktion für automatische Rechnungsstellung gelauncht.
Rolle: Du bist ein erfahrener B2B-Content-Marketer.
Aufgabe: Schreibe einen LinkedIn-Post, der die neue Funktion vorstellt und Neugier weckt.
Format: Maximal 150 Wörter. Beginne mit einer provokanten Frage. Schließe mit einem klaren Call-to-Action.
Ton: Professionell, aber nahbar. Kein Marketing-Sprech.
Vorlage zum Kopieren
Kopieren Sie diese Vorlage und füllen Sie die Platzhalter aus. In 60 Sekunden haben Sie einen Prompt, der besser ist als 90% aller KI-Anfragen.
Kontext: [Beschreiben Sie die Situation / den Hintergrund]
Rolle: Du bist [Rolle mit relevanter Erfahrung].
Aufgabe: [Was genau soll die KI tun? Verwenden Sie klare Verben: schreibe, analysiere, vergleiche, erstelle, fasse zusammen...]
Format: [Wie soll die Antwort aussehen? Länge, Struktur, Stil]
Ton: [Wie soll es klingen? Sachlich, locker, überzeugend, empathisch...]